Ein Paar liegt zusammen in der Badewanne.


  Am Du

          werde ich

                      zum Ich.

In den Spiegel zu schauen, ist gar nicht so
erhellend für den, der in diesen forschend
hineinschaut. Wer bin ich? Auf diese Frage
antwortet das Spiegelbild nicht.
Guckt man doof, guckt es doof zurück.

Der Blick in den Spiegel sagt mir, dass ich zu
wenig geschlafen habe oder zum Frisör gehen
sollte. Aber es sagt nicht „Du“. Es äfft mein 
„Ich“ nach. „Ich“ plus „Ich“ ist nicht „Wir“. 
Zum „Wir“ braucht jedes „Ich“ ein „Du“.

Ein „Wir“ kann sich wie ein „Ich“ anfühlen. 
Das Medium Vertrauen, ein warmes Bad, eine
gemeinsame Welt – bis dass der Tod uns scheidet. 

Das ist groß gefühlt und ...

... schön.

 

Text
Arno Dietsche

Ich und Du

Wir träumten voneinander
Und sind davon erwacht.
Wir leben, um uns zu lieben,
Und sinken zurück in die Nacht.
Du tratst aus meinem Traume,
Aus deinem trat ich hervor,
Wir sterben, wenn sich Eines
Im andern ganz verlor.

Auf einer Lilie zittern
Zwei Tropfen, rein und rund,
Zerfließen in Eins und rollen
Hinab in des Kelches Grund.

 

Friedrich Hebbel

Claus Hipp, einer der bekanntesten Unternehmer Deutschlands, im Portrait.

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