Weißt Du noch...?

Blick auf die Illustration verschiedener Jugenderinnerungen, wie beispielsweise Alf, Raider und Kassetten

Redaktion
Tobias Liminski

Illustrationen
Carina Crenshaw

… jeder kennt sie. Die Erinnerungen seiner Jugend. Filmhelden, Kleidung, Frisuren oder Musik. Das Freundschaftsbuch. Sie alle haben uns geprägt. Unsere Zeit der Jugend. Es ist dieser Geschmack, den man nie mehr vergisst. Diese eine Melodie unserer Lieblingshelden. Ereignisse, die eine ganze Generation geprägt und zusammengeführt haben. Gemeinsame Erinnerungen stiften Identität. Wir haben mal einige Legenden unserer Zeit zusammengetragen.

Unsere Filmhelden

Nach Hause telefonieren! Nach Hause! Der rote Finger des kleinen E.T. – für viele von uns der erste Kinofilm überhaupt! „Come with me for fun in my buggy!“ – Der erste Ohrwurm. Zwei wie Pech und Schwefel mit Bud Spencer und Terence Hill. Zack, Bum, Bäng!
Der eine weicht aus, der andere stampft sie in den Boden.

Darstellung der Jugenderinnerungen an Bud Spencer und E.T.
Blick auf die Illustration eines Autos

Serienhelden

Die Robin Hoods unserer Zeit. Colt Seavers, sein Cousin Howie Munson, genannt „Kleiner“, und seine Assistentin Jody Banks. Wohl kaum ein GMC Sierra Classic flog so gekonnt durch die Lüfte, wie der von Colt Seavers. Seit 1983 auch in deutschen Wohnzimmern in insgesamt 5 Staffeln und 112 Episoden.

Vokuhila

Vorne kurz und hinten lang. Kaum einer konnte diese Frisur so gut tragen wie der kleine Mann aus den USA: Andre Agassi, der erste Tennisspieler in Neongelb und Pink. Jeans-Shorts mit knalliger Radlerhose. Der Mann revolutionierte den weißen Sport. Und so manchen Kleiderschrank.

Blick auf die Illustration eines Tennisspielers mit Vokuhila
Blick auf die Illustration der jungen Madonna sowie eines Freundebuchs und

Friends forever

Die Freundschaftsbücher könnten heute so manche Karriere beschleunigen oder ruinieren. Berufswunsch, Lieblingsessen und Musik. Reim dich oder ich fress dich. Der Klassiker auf Seite 1: „Liebe Leute groß und klein, haltet mir mein Album rein: reißt mir keine Blätter raus, sonst ist´s mit der Freundschaft aus.“

Hubba Bubba und der Kaugummi-Automat

Für 10 Pfennige bekam man die bunten Kugeln. Wahlweise knochenhart. Der Klassiker wurde durch kleine fluffige Quader verdrängt. Hubba Bubba: die bunten Kiefer-Malträtierer, die nach drei Minuten keinen Geschmack mehr hatten. Nach 30 Minuten war die Packung im Mund. Und den hat man dann kaum noch zusammen bekommen.

Blick auf die Illustration von Hubba Bubba und einem Kaugummi Automaten
Blick auf die Illustration eines Game Boys und einer Lavalampe

Der Gameboy

Tetris oder Super-Mario-Land. Endlich waren die Busfahrten nicht mehr so langweilig. Bis die Augen viereckig waren und die Finger weh taten. Das Ganze hatte aber auch was Gutes. Raumgefühl und Finger wurden trainiert. Heute packen wir zielsicher den Kofferraum. Und auch in die Spülmaschine passt erstaunlich viel rein.

Telefonzellen waren gelb

„Ich rufe Dich an, wenn Du mich holen kannst“. Leichter gesagt als getan. Die gelben Kisten standen ja nicht überall. „Die hat einfach mein Kleingeld geschluckt“ – Eine prima Ausrede. Und nicht selten war die Telefonzelle die letzte Rettung vor dem Regen.

Blick auf die Illustration einer gelben Telefonzelle
Blick auf die Illustration eines Nokia Handys

Akku für Snake ohne Ende

Welche Nachricht lösche ich jetzt? Nach 10 SMS war Schluss, dann war der Speicher voll. Ein Dilemma! Aber: Das Nokia 5110 war Kult. Ein Himmelreich für diese Akkuleistung! Herrlich, wie lang man Snake spielen konnte.

Boygroups

Tausende kreischende Mädchen. Bis zur Ohnmacht. Die vorherrschende Fangemeinde in den 90ern. Boygroup hieß das Phänomen. Fünf coole Typen singen, schmachten, klopfen sich ans Herz. Die Backstreet Boys und weitere Combos eroberten die CD-Läden und Konzerthallen. Vorbilder für zahlreiche Frisuren- und Mode-Trends.

Blick auf die Illustration einer Boygroup
Blick auf die Illustration von Papst Johannes Paul II

Johannes Paul II

Da mussten zahlreiche TV-Sender erst einmal wieder viel erklären. Konklave? Was ist das? Denn 26 Jahre und 5 Monate war Karol Wojtyla Johannes Paull II. Ein Papst für die Ewigkeit. Der Erfinder der Weltjugendtage. „Auch Jesus ist nicht vom Kreuz gestiegen“ – Bis zum letzten Atemzug war er für viele ihr Papst. Der Mann, der die Orientierung vorgab. Auch heute noch.

Eine Währung für alle

Silvester 2002. Deutschland und elf weitere Mitgliedsstaaten der Europäischen Union führen den Euro als Bargeld ein. Wer erinnert sich nicht an das kleine Starterkit. 20 D-Mark für 20 Münzen im Wert von 10,23 Euro. Italien- und Frankreich-Urlaub gab es ab sofort ohne schöne große Lira- und Franc-Scheine.

Illustration von Pac-Man, einer 2 Euro Münze und einer Deutschen Mark
Blick auf die Illustration eines Walkman

Der Walkman

Und alle so: „It’s a Sony“ – War aber nicht so. Und ist nicht so. Andreas Pavel war es, der ein Jahr vor Sony die „körpergebundene Kleinanlage für hochwertige Wiedergabe von Hörereignissen“ patentieren ließ. 2004 erkannten das die Japaner nach langem Rechtsstreit an. Zugegeben, der Name Walkman passt einfach besser zur kleinen handlichen Kleinanlage für hochwertige Wiedergabe von Hörereignissen.

Kiosk Kassetten

Benjamin Blümchen, Bibi Blocksberg, TKKG oder "Die drei ???". Alles lustige und spannende Serien auf Kiosk-Hörspiel-Kassetten. Leicht zu erkennen am gestreiften Muster. Mit zunehmendem Alter abgelöst durch die BASF-Kassetten mit cooler Musik. Zurückgespult wurde mit dem Bleistift.

Blick auf die Illustration einer Kiosk-Kassette
Die Kubanerin Yudania Gomez und der Bayer Beni Hafner im Profil

A Lebn ohne Musi? Niemois!

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