Die Zeitschenker beim „Marsch für das Leben".

 

 

 

 

 

 

 

Ein Bus voller

Zeitschenker

geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Autor

Tobias Liminski

Foto

Simon Gehr

Jahr für Jahr fahren Simon Rupprecht und seine Freunde nach Berlin. Sie setzen sich für Kinder ein. Für Kinder, die noch ziemlich klein sind. Sie widmen ihre Zeit dem ungeborenen Leben. Obwohl sie die kleinen Menschen, denen sie eine Stimme geben, gar nicht kennen. Sie wissen nur: Die Kleinen könnten die Welt einmal genauso bereichern, wie zum Beispiel Andrea Bocelli. Hätte dessen Mutter auf den Rat der Ärzte gehört, wäre Bocelli nie geboren worden und könnte heute nicht unzählige Menschen mit seiner Stimme berühren, denn Ärzte hatten eine Behinderung diagnostiziert. Bocellis Mutter entschied sich für das Leben. 

Am frühen Morgen geht’s für die Zeitschenker aus dem Bistum Regensburg los. Sechs Stunden Busfahrt, um zwischen Bundestag und Kanzleramt Sprachrohr für viele zu sein. Nach vier Stunden Kundgebung und „Marsch für das Leben“ mit tausenden von Gleichgesinnten fahren die Jugendlichen nach Hause. Wieder sechs Stunden. 16 Stunden für die Menschenwürde, für das Leben der kleinen ungeborenen Menschen. 

„Das Leben ist ein Geschenk. Und einfach etwas Wunderschönes“, formuliert Simon Rupprecht seine Motivation. „Wir alle wollen uns lebendig fühlen und tun viel dafür! Umso trauriger finde ich es, dass so viele Menschenleben – jedes für sich ein Geschenk – nicht zur Entfaltung kommen dürfen. Nur weil sie sich noch nicht selbst äußern können. Um darauf aufmerksam zu machen, sitze ich gern einen Tag lang im Bus und laufe mir dafür die Füße wund."

„Eine Tragödie kann zur fabelhaften Geschichte werden“, sagt Andrea Bocelli zur damaligen Entscheidung seiner Mutter. Seine fabelhafte Geschichte brauchte einfach Zeit. Zeit, die auch Simon und seine Freunde den vielen kleinen Menschen weiterhin schenken wollen. Jahr für Jahr. Damit deren noch kurze Lebensgeschichte weitere Kapitel bekommt und andere Menschen zum Staunen bringen kann. 

 

 

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