Collage aus verschiedenen Bildern, die verarmte oder unfreie Menschen zeigen.

 

 

 

 

 

hinschauen

und aushalten

geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Fotografie
Magnum Photos / Agentur Focus 

Wie viele Freiheiten kann man verlieren?

Es gibt Bilder, die sind so unangenehm, dass man lieber wegsehen möchte.
Oft stören schon die Nachrichten, die einem das ganze Elend der Welt nach Hause holen. Mehr als 820 Millionen Menschen weltweit hungern. International sind über 68 Millionen Menschen auf der Flucht.
Hinter jeder dieser Zahlen steht das Schicksal eines Menschen. Häufig sind es Kinder und Jugendliche, denen es am Nötigsten fehlt.
Auch Worte stoßen an ihre Grenzen, wollte man all die Not beschreiben, die wir uns in Freiheit und Wohlstand kaum vorstellen können.
Aber da sind diese entsetzlichen Bilder von Krieg und Zerstörung, von Hunger und bitterer Armut. Und es gibt diesen Zusammenhang zwischen dem Leben in den Überflussgesellschaften und der Ausbeutung in anderen Teilen der Welt.
„Diese Wirtschaft tötet“, hat Papst Franziskus gesagt, um als Anwalt der Armen auf die Globalisierung der Ungerechtigkeit hinzuweisen.

Kriege, Vertreibung, Folter, Versklavung, Menschenhandel, Unterdrückung, die Folgen der Klimaveränderungen, Armut, keine Chance auf Bildung: Oft sind es Fotos, die uns das plötzlich ins Bewusstsein rufen.
Man muss sie aushalten, diese Dokumente der Wirklichkeit. Damit beginnt Solidarität.

 

 

Ein Sandsturm während einer Hilfsgüterverteilung. Eine verhüllte Frau trägt ihr Kind Richtung Kamera.

Ein Sandsturm während einer Hilfsgüterverteilung. Deir ez-Zor, Syrien. Magnum Photos / Agentur Focus: Lorenzo Meloni.

Bild einer Gasse in einem Slum in Indien, der neben einer Mülldeponie gelegen ist.

Ghazipur neben der großen Mülldeponie im Osten von New Delhi, Indien.
Die Gemeinde lebt zusätzlich unter Hochspannungsstromkabeln. 
Magnum Photos / Agentur Focus: Raghu Rai.

 

 

Portrait einer von Drogen gezeichneten Frau, auf ihrem Dekolleté steht "Only God can Judge me" tätowiert.

Jessica: von Drogen gezeichnet. Miami, USA. Magnum Photos / Agentur Focus: Bruce Gilden.

 

 

 

Eine ältere Frau steht vor den fast leeren Regalen eines Supermarktes in Caracas.

Leere Regale in Caracas, Venezuela. Magnum Photos / Agentur Focus: Emin Özmen.

 

 

 

Flüchtlinge aus dem Jemen, die in einem Hafen auf Weiterfahrt warten müssen.

Flüchtlinge aus dem Jemen warten im Hafen von Obock, Dschibuti. Diejenigen mit Visa oder Papieren für Interviews bei Botschaften können auf dem Boot bleiben und weiter nach Dschibuti fahren, der Rest muss sich in Obock niederlassen und ins Flüchtlingslager gehen, um zu warten, bis sie ein Visum für andere Länder beantragen können. Magnum Photos / Agentur Focus: Olivia Arthur.

Foto einer obdachlosen Frau, die mit ihren drei Hunden auf der Straße schläft.

Obdachlos. Madrid, Spanien. Magnum Photos / Agentur Focus: Harry Gruyaert.

 

 

 

Foto eines kleinen Mädchens auf Nigeria, die umringt von Patronen und einigen Waffen auf dem Boden liegt. In einer Hand hält sie eine Pistole.

Lagos, Nigeria. Magnum Photos / Agentur Focus: Cristina de Middel.

 

 

 

Foto, das gestapelte Schlafsäcke von Migranten auf ihrem kleinen Handwagen zeigt.

Schlafsäcke von Migranten: die Auswanderer kommen aus Honduras und sind auf ihrem Weg durch Mexiko, kurz vor Tijuana an der Grenze zu den USA. Magnum Photos / Agentur Focus: Jerome Sessini.

 

 

 

Verschwommenes Bild dreier Frauen im Außenbereichs eines Krankenhauses im Kongo.

„Die Leute denken, dass Sie nach einer Vergewaltigung immer ein Opfer bleiben. Ich habe gelernt, dass das Leben nach einer Vergewaltigung weitergeht. Vergewaltigung ist nicht das Ende. Es ist keine endgültige Identität.“
Eine Frau im Panzi Krankenhaus, Demokratische Republik Kongo. 
Magnum Photos / Agentur Focus: Cristina de Middel.

 

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